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Wümmetbericht 2018 – ein erster Zwischenbericht

Es war ein milder und frostfreier Frühling 2018. Für das Weingut Landolt ein Segen, denn im vergangenen Jahr liess der Frost im April die Ernte auf ein Minimum schrumpfen. Wir hatten keinen oder fast keinen Wein aus Zürich, eine bittere Enttäuschung, wo unser Stadt Zürich Wein uns sozusagen aus den Händen gerissen wird.

 

 

 

Aber nun wieder zurück zu diesem herrlichen Frühling. Regelmässige Besuche bei unseren Weinbauern liessen uns bereits früh hoffen, dass dieses Jahr sicher besser werden könnte, als das vergangene.

 

Dass uns dann ein so sonnenreicher Sommer erwartete, freute uns überaus. Viele Sonnenstunden, kein Hagel, noch mehr Sonnenstunden, schlussendlich so viele, dass die Winzer schon früh anfangen mussten die Reben reichlich zu bewässern.

 

Der Sommer wurde heiss und trocken. Die Trauben reiften heran, man konnte förmlich zusehen, wie sie jeden Tag grösser, saftiger und süsser wurden. Wunderbar.

 

Dann konnten wir endlich ernten, was mit viel Ausdauer und Hingabe das ganze Jahr über gepflegt wurde. Dieses Jahr haben die Winzer fast 3 Wochen früher als sonst mit dem Wümmet begonnen.

 

Im Zürcher Weinland haben wir einige rote Trauben, bspw. Cabernet Dorsa, sogar vor den weissen gepflückt, in der Regel ist dies umgekehrt.

 

Bei ausgezeichnetem Wetter und dem anhaltenden Sonnenschein durften wir auf die Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer zählen, die uns die vielen Trauben gelesen haben. Durchschnittlich haben die Helfer pro Person und Stunde rund 100 kg Trauben gepflückt. Was für eine Leistung. Die ersten Ergebisse des Wümmet sind quantitativ und qualitativ hervorragend. Freuen wir uns also auf tolle Weine mit dem Jahrgang 2018.

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